Naturton

  • Rohstoffsicherheit und Qualität
    Der Abbau des frischen Naturtons erfolgt in unmittelbarer Nähe des Einheitserdewerkes in eigener Regie in unserer betriebseigenen Tongrube.
  • Verfügbarkeit hoher Rohstoffmengen
    Der eigene Abbau des Naturtons und das Rohstofflager im Einheitserdewerk ermöglichen die Einmischung des frischen Naturtons unabhängig von der Jahreszeit.
  • Spezielle Mischtechnik
    In einem besonderen technischen Verfahren wird der frische, feuchte Naturton mit den anderen Substratkomponenten intensiv vermischt.
  • Vorteile

  • direkter Zugriff auf den Rohstoff
  • hoher Qualitätsstandard
  • gleichmäßige Produktqualität
  • Einmischung hoher Prozentanteile
  • Sicherung positiver Wirkung der Tonmineralien im gesamten Substratkörper
    durch besonders stabile Bindung zwischen Naturton und anderen Komponenten



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    Ton als Substratzuschlagstoff

    Historie

    Ab etwa 1950 wurden die bis dahin üblichen Praxiserden, deren Rezepturen Betriebsgeheimnisse darstellten und die speziell für einzelne Kulturen gemischt wurden, durch Standardsubstrate mit definierten chemischen und physikalischen Eigenschaften abgelöst. Eines der ersten Standardsubstrate war die „patentierte Einheitserde nach Prof. Dr. Anton Fruhstorfer”, eine Mischung aus 60 bis 70 Vol. % Hochmoortorf und 30 bis 40 Vol. % Untergrundton. Bei heutigen Torf-Ton-Substraten liegt der Tongehalt in der Regel etwas niedriger.





    Seite 23 Naturton Vorrat Jossa 76,7mm.tif

    Eigenschaften von Ton als Zuschlagstoff

    Ton nimmt unter den mineralischen Substratzuschlagstoffen eine Sonderstellung ein. Während durch die meisten anderen mineralischen Zuschlagstoffe (Lava, Bims, Blähton, Sand, Perlite) die Dränfähigkeit und das Luftporenvolumen erhöht werden soll, dient Ton unter anderem dazu, die Wasserhaltefähigkeit zu erhöhen. Auch wird durch Ton der Benetzungswiderstand gesenkt, die Substrate lassen sich somit nach dem Austrocknen leichter wiederbefeuchten.

    Des Weiteren wird durch die hohe Kationenaustauschkapazität der Tonminerale die Pufferung der Substrate erhöht, was eine gleichmäßige Nährstoffversorgung sichert sowie das Risiko von Salzschäden – durch Überdüngung oder Ballastsalze – verringert.





    Größeneinheiten bei der Tonmenge

    Die Angaben „Tonmehl”, „Tongranulat” oder „Naturton” auf Substratsäcken sagen nichts über die Form, wie er dem Substrat beigemischt wurde (Tonmehl = getrocknet und fein vermahlen; Tongranulat = getrocknet und grob vermahlen/granuliert; Naturton = feucht).

    Bei der Beurteilung der eingemischten Mengen ergeben sich auf Grund unterschiedlicher Größeneinheiten oft Unklarheiten. So wird die Tonmenge entweder in kg je m3 Substrat angegeben oder es erfolgt eine Angabe in Gewichts- bzw. Volumenprozent.

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